Viele von uns verbinden die „Malsprache“ grundsätzlich mit etwas Ästhetischem. Ich sehe das inzwischen etwas anders. Für mich gibt es in der Hauptsache 2 verschiedene Ausdrucksarten wie wir „das, was in uns drin ist“, Gedanken und Gefühle, visuell aufs Blatt bringen: Bilder und Schrift. Wunderbar erkennt man diese Tatsache bei kleinen Kindern, die der Schrift noch nicht mächtig sind. Sie nutzen von Anfang an die Bildsprache, das Kritzeln und das Malen als Ihre Ausdrucksform.
Bilder erreichen das herzbasierte, intuitive Wesen in uns auf direktem Weg – sie umgehen die Ebene des Verstands. Und weil Malen und Scribbeln keine feste Form verlangen, können Gefühle darin freier fließen als in geschriebenen Worten. Deshalb ist sie für mich das Mittel der Wahl, um mit meiner innewohnenden Intuition in Verbindung zu treten. Durch das Heilsame Intuitive Malen habe ich (für mich persönlich) die kindlich-intuitive Bildsprache für meine „Innenkommunikation“ (auf Papier) zurück trainiert. Sie ist über einfache Stifte schnell zugänglich und alltagstauglich geworden.
Ähnlich wie ich anspruchsvolle Literatur bzw. Lyrik nicht einfach mit einem Tagebucheintrag von mir vergleiche, so sehe ich auch das Heilsame Intuitive Malen lediglich als sehr einfaches hilfreiches Alltagswerkzeug, dass sich nicht an ästhetischen Maßstäben, die für andere Maltechniken gerechtfertigt sein mögen, messen lassen muß. Es ist eine einfache visuelle Kontakt- und Ausdrucksmöglichkeit nach innen, in das große Feld des Unbewussten, welches unser Sein in großem Maß bestimmt. Ein klarer Zugang zu unserer Intuitions- und Gefühlswelt gibt uns eine vertrauensvolle und sichere Basis, nicht zuletzt auch für unsere Entscheidungsfähigkeit in unruhigen Zeiten.
Schau mal auf meinem Blogbeitrag vorbei. Hier erzähle ich dir wie du den Zugang zu deiner Intuition mit HIM-Übungen verbessern kannst